Die Blamage der Umfrageinstitute

01.09.2014 - 23:30, AfD-OPR

Kurz nach 18:00 zur ersten Wahlprognose dürften selbst einige der optimistischsten AfD-Mitglieder etwas verblüfft auf die 9,5 bzw. 10,0% gestarrt haben, die bei ARD und ZDF über die Bildschirme geflimmert sind.

Da stellt sich dann natürlich schon die Frage, wie es sein

kann, dass die AfD in Sachsen wochenlang mit 6% prognostiziert wird - eine Woche vor der Wahl dann auf 7% angehoben wird - und noch eine Woche später dann aber mit 9,74% ins Ziel stürmt.

Entweder macht da jemand seinen Job verdammt schlecht, oder es kommt einem unweigerlich Fr. Nölle-Neumann in den Sinn, mit ihrer Erklärung, wie und warum Umfrageinstitute schonmal etwas "nachhelfen" bei eher unerwünschten Parteien.

Wie auch immer - der Schuss (wenn es denn einer war) ist eher gründlich nach hinten losgegangen - wie auch die durchaus bereits als Hetzpropaganda zu bezeichnenden Aussagen einiger politischer Konkurenten. Mit einem Traumergebnis von 9,74% bei der Landtagswahl hat Sachsen den Startschuss für die 2 kommnden Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen abgefeuert - und die Meßlatte auch gleich ordentlich hoch gepackt.

Hinweis: Wahlkontrolle lohnt sich - es fehlen nur noch 96 Stimmen bis zu 9,8% ;)

Hier eine Übersicht der 60 Wahlkreise:

 

Die gleichen Wahlkreise noch einmal sortiert nach den erreichten Prozenten:

 

Und zum Schluss das ganze dann noch sortiert nach den erfolgreichsten Direktkandidaten:

 

  • Frank

    Melden

    Heute setzten die Institute die AfD auch bundesweit nach oben. Infratest nun bei 7%. Wahrscheinlich ist auch das noch zu niedrig, aber sie können es nicht mehr leugnen.

  • Rolf Tausch

    Als Antwort auf: Frank Melden

    Kein Kommentar!

    Hallo Herr Damköhler,
    für Brandenburg und Thüringen habe ich ähnliche Tabellen wie für Sachsen mit den Ergebnissen der einzelnen Wahlkreisergebnisse der AfD erwartet. Bringen Sie diese beiden noch?

    Im August 2014 konnte man die Mitgliederentwicklung der AfD mit Stand 18.7.2014 in einer von Ihnen erstellten Aufstellung für die einzelnen Bundesländer abrufen. Informativ und transparent wäre es, wenn die AfD-Mitgliederzahlen monatlich abrufbar wären.
    Freundlicher Gruß
    Rolf Tausch

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