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Zum Einzug der AfD in die Hamburger Bürgerschaft

17.02.2015 - 22:15 Uhr, AfD-OPR

"Mit dem Einzug in die Bürgerschaft haben die Wähler über Hamburg hinaus zwei wichtige Signale gesendet."

Das meint Hans-Olaf Henkel, gebürtiger Hamburger, und stellvertretender Sprecher der AfD. Das Signal nach außen

sei, dass diese Partei nicht nur im Osten, sondern in allen Bundesländern erfolgreich sein könne. "Wenn es die AfD in einer liberalen und weltoffenen Großstadt ins Parlament schafft, dann kann sie es in allen anderen Bundesländern erst recht.", meinte Henkel. "Im Mai kommt Bremen dran, und wir werden uns dort genau so engagiert in die Schlacht werfen, wie hier in Hamburg!" kündigte er am Wahlabend in Hamburg an.

Nach Henkel hätte der Erfolg der AfD auch eine große innerparteiliche Signalwirkung. "Unser Hamburger Kapitän Jörn Kruse und seine Mannschaft haben sich mit ihrer Wahlkampfführung immer an dem Licht der Sterne orientiert, also den offiziellen Leitlinien der Partei, und nicht an den Lichtern anderer vorbeifahrender Schiffe". Der Erfolg der AfD in Hamburg hätte ohne die öffentliche Wahrnehmung einer zu großen Nähe der Partei zu "Pegida" noch überzeugender sein können.

So hätten viele ehemalige FDP Anhänger, die sich bei der Europawahl noch für die AfD entschieden hätten, dieser Partei jetzt wieder den Wiedereinzug in die Bürgerschaft ermöglicht. "Das Hamburger Wahlergebnis zeigt dagegen eindrucksvoll, dass die AfD weder nach steuerbord noch nach backbord Schlagseite bekommen hat."

Die AfD könne sowohl als konservative als auch als liberale, als bewahrende und gleichzeitig reformorientierte Partei äußerst erfolgreich sein, "solange wir gemeinsam das Erhaltungswerte verteidigen und das längst Überfällige reformieren.", meinte Henkel. Als Beispiel für Erhaltungswertes führte er die "Familie mit Kindern", "lokale und regionale Identität" und ein "Europa souveräner Staaten" an. Die "marode Infrastruktur", das "verlotternde Bildungssystem", eine "nicht am Interesse des Landes orientierte Zuwanderungspolitik" sowie die "zahlreichen Vertragsbrüche bei der Eurorettung" nannte Henkel als Beispiel für wichtige Reformprojekte.

"Im Mai werden wir in Bremen anlegen, danach in jedem anderen Bundesland, und spätestens 2017 wird die AfD im Bundestag vor Anker gehen!"

 

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