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Stellungnahme zum Panorama-Video

04.02.2015 - 15:30 Uhr, AfD-OPR

Vor gut 2 Wochen wurde ein Versprecher von Jörn Kruse, dem Hamburger Spitzenkandidat der AfD, und ein an der "richtigen Stelle" geschnittenes Video, dazu genutzt, um in und durch die Medien, Stimmung gegen die AfD zu schüren.

 

Das dumme dabei: Bereits 4 Stunden später tauchte das ungeschnittene Video auf. Was allerdings selbst vermeintlich seriöse Zeitungen wie den Tagesspiegel nicht daran gehindert hat, am nächsten Tag um 13:00 noch einen großen Artikel unter Bezug auf das bewußt gekürzte Video zu veröffentlichen, und dann erst um 19:00 einen Artikel nachzuschieben, der sich auf das ungeschnittene Video stützt. So weit - so schlecht.

Aber offenbar hat man daraus nicht das geringste gelernt, und meint auch weiterhin, mit dem "goldenen Schnitt" an der richtigen Stelle, dem gutgläubigen Zeitungsleser auch weiterhin das medial gewünschte Bild als Wahrheit verkaufen zu können.

Diesmal hat sich (mal wieder) der NDR mit seinen Panorama-Schnittkünstlern daran versucht, den Bürger hinter die Fichte zu führen - und prompt geht das gleiche Spiel von Spiegel bis Tagesspiegel wieder von vorne los.

Da bleibt dann natürlich die Frage: Begreifen sie es nicht? Oder viel schlimmer: Ist es denen schlichtweg schei..egal, ob die Meldung stimmt oder nicht - Hauptsache, es kann irgendwie "gegen die AfD" verwendet werden?


Erklärung der AfD-Hamburg

Ob uns der NDR übel nimmt, dass wir eine Abschaffung der Zwangsabgabe "Rundfunkbeitrag" fordern? Oder warum werden Beiträge wider besseren Wissens so zusammen geschnitten, dass die AfD in einem schlechten Licht erscheint? Hier wieder ein dreistes Beispiel, diesmal von Panorama, und natürlich auch gleich über Extra3 und andere verbreitet...:

Stellungnahme zum „Panorama“-Video:
Nein, das Wort "Lügenpresse" wollen wir nicht benutzen. Aber von Wahrheit und Fairness wollen wir reden. Das Team des ARD/NDR Politmagazins "Panorama" hat die AfD Hamburg und unseren Spitzenkandidaten Jörn Kruse über Wochen im Wahlkampf begleitet. Während dieser wochenlangen Dreharbeiten bekundete "Panorama" den Wunsch, Jörn Kruse an einem Infostand filmen zu dürfen. Selbstverständlich haben wir diesem Wunsch entsprochen. Der von beiden Seiten anvisierte Termin passte zufällig damit überein, daß wir an diesem Tag auch noch eigene Aufnahmen für unseren TV-Wahlwerbespot machen wollten. Diese Aufnahmen wollten wir nicht mit Schauspielern, sondern mit eigenen, echten Leuten machen. Wir hatten also zwei Drehs gleichzeitig. Unseren eigenen und den des NDR für "Panorama".

Uns war vorher die Möglichkeit klar, daß "Panorama" auf Bilder aus war, die die AfD in einem schlechten Licht zeigen. Z.B. solche, die unseren Spitzenkandidaten dabei zeigen würden, wie er angeblich keine Flyer los würde. Die Situation war an dem Tag anfangs, wie sie immer ist: Viele Bürger sind in Eile oder wollen mit Politik nichts zu tun haben. Andere nehmen Flyer und/oder diskutieren über Themen oder beklagen sich über "die Politik". Als die Kameras des NDR da waren, haben sich noch mehr Bürger abgewendet, weil sie nicht gefilmt werden wollten.

Die Idee, Gesprächsszenen abzudrehen, wie sie ohne Kamera dutzendfach an Infoständen vorkommen, entstand in direkter Gegenwart des NDR, zwei Meter entfernt. Bilder für unsere Kameras und für deren. Soweit war jedermann alles klar.

In der Zeit der Anwesenheit des NDR-Teams wurden vom Spitzenkandidaten Jörn Kruse einige Dutzend Flyer verteilt und einige Gespräche mit Bürgern geführt. Daraus wurde von Panorama ein Zusammenschnitt gemacht, in dem er keinen einziger Flyer loswurde. Aber noch einmal: Das Wort "Lügenpresse" wollen wir nicht verwenden.

Dem NDR-Redakteur Boltz senden wir herzliche Grüße. Er versuchte in diversen längerdauernden Drehterminen und Interviews durch die immer gleichen Fragen zu den immer gleichen wenigen Themen mißverständliche Sätze einzufangen oder solche, die man durch geeignete Schnitte zu solchen machen könnte, bzw. Peinlichkeiten und Skandale. Er hat offenbar keine gefunden, so dass er jetzt eine Petitesse durch Schnitttechnik aufblasen musste. Ist das der Qualitäts-Journalismus, der durch die Gebühren der Bürger finanziert wird? Danke auch an das ehemalige Qualitätsmedium Spiegel-Online für die Verbreitung.

Der großen Mehrheit der Kommentatoren in den Online-Spalten danken wir dafür, die Geschichte von selbst durchschaut zu haben. Wir hoffen, daß sich Journalisten auch einmal mit den Ursachen für den Verlust ihrer Glaubwürdigkeit beschäftigen. Wir könnten ihnen einige Hinweise liefern. Wir werden uns auch weiterhin für die Freiheit der Presse einsetzen. Sie soll natürlich auch kritisch sein - aber bitte nach allen Seiten.

Wahlwerbespot der AfD Hamburg zur Bürgerschaftswahl 2015

 

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