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Auswirkungen in unserem Gebiet

19.12.2014 - 23:45, AfD-OPR

Es ist natürlich eine Sache, die dringend nötige "Sofortige Abschaffung des EEG" im Parteiprogramm zu fordern, eine andere Sache dann, wie man das schafft.

Mit gerade mal 11 von 88 Abgeordneten in Brandenburgischen Parlament ist die AfD natürlich nicht in der Lage, das

alleine umzusetzen. Man muss sich also Mitstreiter suchen - wobei dann meistens die Kernforderung mehr und mehr aufgeweicht wird, da mit den Mitstreitern der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden muß.

Oder man schaut etwas über den eigenen Tellerrand - und wird auf einmal an völlig unvermuteten Stellen fündig.

Vor kurzem wurde - auf Druck der Bürgerinitiativen in der Region - in der Regionalversammlung für den Planungsbereich "Prignitz-Oberhavel" (der die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel umfaßt), in der Sitzung vom 25.11.2014 die sogenannte "10H-Regel" befürwortet.

Bedeutet, dass der Abstand eines Windrades zum nächsten "Wohngebäude" mindestens die 10fache Gesamthöhe des Windrades betragen muß.

Bei der sich inzwischen durchsetzenden Windradhöhe von ca. 200 Metern, wäre damit der Mindesabstand auf 2.000 Meter festgelegt.

Wenn man diese Regelung - bisher galt da ein pauschaler Abstand von 500 Metern - mit den noch aus der Planungsphase 2003 stammenden 45 Windeignungsgebieten abgleicht, fallen diese - und zwar alle 45! - komplett weg.

Das wäre dann - quasi durch die Hintertür - in den drei Landkreisen faktisch eine Abschaffung des EEG. Zwar nicht offiziell und auch nicht komplett, aber da der Solarzubau inzwischen von alleine krachend zusammenbricht, fehlt dann bis auf den Bereich "Bioanlagen" nicht mehr viel, und das Thema EEG wäre dann komplett "durch".

Bleibt natürlich abzuwarten, welche Relevanz dieser Beschluß der Regionalversammlung letztendlich hat. Ich bezweifel ganz stark, dass die Herren und Damen - bei der Abstimmung darüber - sich der Tragweite des Beschlusses überhaupt klar waren ;)

Ein Blick auf die Webseite der Regionalversammlung lässt arge Zweifel daran aufkommen, dass zum Thema Windkraft und Energie dort auch nur das geringste "Fachwissen" vorhanden ist - eher reine Bürokraten- und Verwaltungskompetenzen.

Alleine schon ein Blick in dier Planungsunterlagen, wie und auf Grund welcher Vorraussetzungen die 45 Windgebiete ausgewählt wurden - mit völlig überholten Meßergebnissen und einer inzwischen völlig antiquierten und überholten Windkraft-Technik von 2003!! - lässt einen da eher schaudern. Wenn SO die Energiewende "geplant" und verwaltet wird - dann wundert einen wirklich nichts mehr.

 

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