Info/Artikelsammlung

21.11.2014 - 14:30, AfD-OPR

Vor kurzem wurden die Einwohner von Wusterhausen über die Planung informiert, dass das ehemalige Mutter-Kind-Heim in ein Übergangswohnheim für bis zu 100 Kriegsflüchtlinge umgewandelt werden soll.


Mediale Chronologie:


In einem Artikel vom 05.03.2014 geht es um die eigentlich geplante zukünftige Nutzung.
Das seit fast zehn Jahren leerstehende sogenannte Mutter-Kind-Kurheim an der Wusterhausener Seestraße soll schon bald den regionalen Tourismus beflügeln. Wusterhausen könnte dadurch profitieren.

 

In einer Einwohnerversammlung am 24.10.2014 wurde über die neu angedachte Nutzung informiert.
Wie bis zu 100 Asylbewerber demnächst in ihrer Gemeinde untergebracht werden, darüber sollen die Wusterhausener am Freitag ab 19 Uhr in der Dosse-Halle informiert werden. Per Postwurfsendung erfuhren alle Haushalte bereits, dass der Landkreis beabsichtigt, das einstige Mutter-Kind-Kurheim in der Seestraße nun doch als Unterkunft zu nutzen.

 

Am 12.11.2014 tagte der Kreissozialausschuss.
Ab 1. Dezember will der Landkreis das einstige Mutter-Kind-Heim in Wusterhausen als Übergangswohnheim für Asylbewerber nutzen. "Wir rechnen dort mit 100 Plätzen", sagte Sozialdezernentin Waltraud Kuhne am Mittwochabend beim Kreissozialausschuss in Neuruppin. Betreiber des Heimes werden die Ruppiner Kliniken.

 

Die Ortsgruppe AfD-Wusterhausen beginnt am 12.11.2014 eine Unterschriftensammlung:
1. Wir setzen uns für eine Belegungsobergrenze des Flüchtlingswohnheims in Wusterhausen ein.
2. Zudem plädieren wir für eine maximal fünfjährige Mietvertragslaufzeit.
3. Vor einer Mietvertragsverlängerung muss die Zustimmung der Gemeindevertretung eingeholt werden.

 

Am 14.11.2014 kritisiert "die Kirche" diese Unterschriftensammlung.
"Sie bedient fremdenfeindliche Ressentiments", sagt der Wusterhausener Pfarrer Alexander Bothe, der auch Superintendent für den Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen ist, über die Unterschriftenaktion der AfD.

 

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