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mit E.I.K.E. und 2 Anti-WKA-Initiativen

12.09.2014 - 23:30, AfD-OPR

Am 09.10.2014 hat sich der Kreisverband AfD-OPR in einer ersten Infoveranstaltung zum Thema Windkraft und Speicherung der erneuerbaren Energieen informiert.

Dazu wurden Hr. Limburg von E.I.K.E, und 2 Ansprechpartner von verschiedenen Anti-Windkraftinitiativen eingeladen. Ein

weiterer interessierter Zuhörer war ein gerade frisch in den Brandenburger Landtag gewählter AfD-Abgeordneter. Das Interesse der Neuruppiner Einwohner an der Veranstaltung war leider, trotz einer kleinen Zeitungsmitteilung, sehr gering. Da müssen wir im Vorfeld bei ähnlichen Veranstaltungen unsere Öffentlichkeitsarbeit wohl noch deutlich verbessern.

Wobei sich dann allerdings die Frage stellt: WIE?
Zwei Varianten wären natürlich Flyer- oder Plakatwerbung. Die entsprechenden Kosten für 10.000 Flyer lägen allerdings bei ca. 80 bis 120 Euro für Flyer, bzw. ca. 275 Euro für 50 Plakate (100 Euro für die Plakate selber, zusätzlich 175 Euro für die entsprechende Genehmigungsgebühr der Stadt Neuruppin für eine Woche).

 

Ein interessanter Abend

von A.W.Kläring  (Dieser Text spiegelt lediglich meine persönliche subjektive Empfindung und Meinung wieder, und nicht unbedingt die der Partei.)

Am Abend des 09 .10 .2014 trafen sich im Neuruppiner „Rosengarten“ :
Herr Dipl.Ing.Michael Limburg von: Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.(EIKE) (http://www.eike-klima-energie.eu).

EIKE ist ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten.

Frau Tilmann als Sprecherin der Bürgerinitiative „Keine neuen Windräder in der Temnitz-Region“ und einige Mitglieder dieser BI (http://www.gegenwind-temnitz.de).

Die BI schreibt über sich: „Wir sind nicht grundsätzlich gegen Windkraft oder erneuerbare Energien, sondern gegen den überproportionalen Ausbau in unserer Region. Schon jetzt nehmen die Windparks im Amt Temnitz etwa ein Drittel mehr Fläche ein, als die Landesregierung als Ausbauziel vorsieht.

Wir sind Bürger aus der Temnitz-Region, die sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben, um gegen den weiteren Windkraft-Ausbau in unserer Region zu protestieren. Uns eint die Überzeugung, dass wir unsere Umwelt und Landschaft davor schützen müssen, für Generationen in einen Industriepark verwandelt zu werden – auf Kosten unserer Lebensqualität, historischen Kulturlandschaft, Naturvielfalt, erholsame Stille und Gesundheit!“

Frau Dahms von der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ (http://www.vi-rettet-brandenburg.de/): "Informations- und Kompetenzzentrum der Volksinitiative "Rettet Brandenburg" - ein Zusammenschluss der Bürgerinitiativen ( ehemals Volksinitiative Windrad, Vi Windrad, Volksinitiative gegen die Massenbebauung Brandenburg mit Windrädern, Windkraftanlagen, Windenergieanlagen. VI gegen Windräder) - Verbündet mit allen Bürgerinitiativen sowie Windradgegner in Deutschland und dem Rest der Welt“. (Alle Zitate entnahm ich entsprechenden Internetseiten.)

 

Und außerdem als Teilnehmer dieses Informationsabends zu nennen sind : Herr Sven Schröder , Landtagsmitglied der AfD , Herr Michael Nehls , Kreisvorsitzender AfD Ostprignitz-Ruppin sowie einige Mitglieder des KV AfD-OPR.

Nach einleitenden Worten von Herr Nehls und Herr Schröder hielt Herr Dipl.Ing.Michael Limburg seinen Vortrag . Dieser begann damit , dass Herr Limburg den Treibhauseffekt erklärte , mit Hilfe des Treibhausexperiments von Prof . Robert W . Wood , John Hopkins University , von 1909.

Ich möchte hier nun auch nicht ins Detail gehen, denn das würde den Rahmen sprengen. Als Ergebnis stellte er fest , dass der Treibhauseffekt nicht existiert und eine Lüge ist , genau wie die gängige Meinung , das CO2 hätte etwas mit dem Klimawandel zu tun. Nach Herrn Limburgs Auffassung existiert der Klimawandel, zumindest als menschengemachtes Produkt schlicht nicht . Es ist einfach ein natürliches Phänomen, das zyklischen Schwankungen unterliegt. Dies versuchte er uns mit verschiedenen Tabellen begreiflich zu machen.

Dann rechnete er uns vor, was die Energiewende uns kostet und hatte auch beeindruckende Zahlen parat. Dabei verglich er die Quellen der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ mit konventionellen Energieträgern wie Kohle und Atomkraft. Die „Erneuerbaren Energien“ schnitten hier erwartungsgemäß wesentlich schlechter ab, bezüglich des Wirkungsgrades, aber vor Allem wegen der unzuverlässigen Verfügbarkeit (Stichwort:Versorgungssicherheit) und fehlender Möglichkeiten der Energiespeicherung

Herr Limburg erklärte uns abschließend , dass konventionelle Energie entgegen der allgemeinen Auffassung noch im Überfluss für die folgenden Generationen vorhanden sei und nannte dazu auch konkrete Beispiele.

Nun steht jedem offen, der Argumentation des Herrn Dipl.Ing.Michael Limburg zu folgen oder auch nicht. (Wer Interesse daran hat,möge auf Youtube schauen.) Mein (persönliches!) Fazit des Vortrages : Er war in sich schlüssig, und Herr Limburg ist in der Lage , komplexe Naturwissenschaft für Jedermann verständlich und unterhaltsam darzustellen . Soll heißen, mir hat sein Vortrag gefallen. Anschliessend stellte Herr Limburg sich für Fragen zur Verfügung .

Frau Dahms berichtete über ihre Erfahrungen im Kampf gegen Windkraftneubauten und dass es schwierig bis nicht machbar wäre , diese zu verhindern . Auch ein Mitglied unseres Kreisverbandes meldete sich zu Wort und berichtete davon , wie er selbst Energie einspart (es ging in diesem Fall um Licht , konkret energiesparende Beleuchtung).

Er übte auch Kritik am Fracking, was Herr Limburg zuvor auch erwähnte als Möglichkeit der Energiegewinnung. Unser Mitglied kennt das Problem der aus Fracking entstehenden Umweltverschmutzung aus seinem Familienumfeld. Herr Limburg wischte diesen Einwand als Einzelfall beiseite, und hatte als alleiniges Heilmittel für die bis heute gescheiterte Energiewende parat:"Weitermachen wie bisher“ . Somit war mir sofort klar , wessen Vertreter Herr Limburg ist.

Die fehlende Einsicht veranlasste unser Mitglied den Raum zu verlassen. Seinem Beispiel folgte noch ein weiteres Mitglied und ich . Ich musste einfach frische Luft atmen. Unten angekommen traf ich auf unser „entflohenes“ Mitglied und kurze Zeit später standen wir zu dritt draußen und diskutierten.

Besagtes Mitglied empfand Herrn Limburg als Lobbyisten der konventionellen Energien . Er sagte, die Energiewende mit Erneuerbaren Energien kann genausowenig die Lösung sein wie die alleinige Nutzung der konventionellen Energien, die Lösung liege in der Mitte , aber dafür gebe es leider keine Lobby. Dieser Argumentation konnte ich zustimmen. Ich bin der Meinung, dass die unberechenbare Energie aus Windrädern und Co. nicht alle Probleme löst. Jeder muß sich die Frage stellen ob „billige“ Energie das Wichtigste ist.

Aber egal ob der Mythos „Klimawandel“ frei erfunden ist oder nicht - wir können einfach nicht weitermachen wie bisher, ohne Rücksicht auf Verluste . Das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig. Das Zauberwort heißt „Nachhaltigkeit“. Es denke bitte jeder mal darüber nach.

 

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  • Klaus Fohrmann

    Melden

    Vielen Dank für die klare Darstellung. Es gibt kein entweder/oder, es gibt nur einen langsamen und
    intelligenten Weg um sich von Abhängigkeiten zu befreien. Das kann auch gerne etwas Geld kosten.
    Schnelles abschalten war nicht intelligent und die Verteufelung der Wind und Solarkraft ist im gleichen
    Maße nicht intelligent.

  • Frank Damköhler

    Melden

    Ich kopiere einfach mal meinen Facebookeintrag zu dieser Veranstaltung:

    Ich denke auch, dass wir da ziemlich aufpassen müssen, um uns jetzt nicht von einer Seite "vereinnahmen" zu lassen.

    Das EEG sollte meiner Meinung nach so schnell wie möglich abgeschafft werden - die dafür genannten Gründe allerdings von Hr. Limburg (teilweise) waren für mich eindeutig NICHT überzeugend bzw. schlichtweg "Nebenkriegsschauplatz", um damit quasi duch die Hintertür sein eigenes Hauptthema (menschengemachten Klimawandel gibt es nicht) in den Vordergrund zu rücken.

    Aus dem Grund bin ich dann auch gegangen - weil diese "akademische Diskussion" wahrscheinlich auch noch in 10 Jahren geführt wird, aber mit den gegenwärtigen Problemen, die durch den gegen jede Vernunft völlig überzogenen Ausbau der erneuerbaren jetzt aktuell anstehen, herzlich wenig zu tun haben. (Das diese teilweise schon hysterische Panikmache natürlich AUCH zum jetzigen Problem beigetragen hat, ist natürlich unbestritten.)

    Bei einigen angesprochenen Punkten - nachdem der erste lange Teil mit dem "Klimawandel" endlich vorbei war - hat er natürlich Recht, und dort dann auch wesentliche Punkte angesprochen (Speicherproblem), und die dadurch untragbar hohen Kosten. Allerdings auch an der Stelle dann wieder teilweise doch eine sehr überzogene Schwarz/Weiß-Malerei. Meiner Meinung nach.

    Nun ja - das ganze können wir dann ja am 30.10 nochmal etwas auswerten.

    Von der Webseite her hat mir übrigens am besten die BI-Gegenwind-Temnitz gefallen. "Windkraft in Maßen - nicht in Massen" ist meiner Meinung nach die richtige Herangehensweise an das Thema.

    Es wäre ja nun schlichtweg "töricht", die erneuerbaren - aus welchen Gründen auch immer - regelrecht zu verteufeln. An der richtigen Stelle eingesetzt sind sie inzwischen nämlich durchaus fähig, preiswerten Strom zu produzieren. Das kann man nun auch nicht ignorieren.

  • Sylke Mayr

    Melden

    Limburg hat weder von Meteorologie noch von Klimatologie auch nur einen Funken Ahnung. Was die Energie Fragen betrifft, mag es sein, dass er die Problematik der sg. Energiewende ganz gut erkannt hat.

    Wenn jedoch ein Laie wie M. Limburg daher läuft und den Treibhauseffekt als solchen in Frage stellt, kann man das getrost ins Reich des Absurdistan schicken. Völlig haltloses Geschwätz, seit Jahren heillos verrannt in einen Verschwörungswahn. Da kann man ab einem gewissen Alter wohl nichts mehr ändern....

  • Frank Damköhler

    Als Antwort auf: Sylke Mayr Melden

    Hinweis:

    Bitte etwas auf die Ausdrucksweise achten. ... ;)

    z.B. ...


    Völlig haltloses Geschwätz, seit Jahren heillos verrannt in einen Verschwörungswahn. Da kann man ab einem gewissen Alter wohl nichts mehr ändern....


    ... hätte man sicherlich auch anders formulieren können.

  • S.Hader

    Melden

    Eines kann man wohl aller Voraussicht sagen, Herr Limburg ist zumindest kein bezahlter Lobbyist der konventionellen Energien. Aber ich kann schon nachvollziehen, was der Autor mit Lobbyist meinte. Es ist diese Extremposition, dass alles was nur irgendwie im entferntesten nach grüner Technologie riecht, wie z.B. Elektromobilität, schlecht sein muss und alles andere ist gut.

    Aber ich möchte Herrn Damköhler konkret was fragen. Wenn jemand auf so einem Vortrag quasi eine wissenschaftliche Sensation berichtet, dass die Lehrbuchmeinung des Treibhauseffektes eigentlich völlig falsch ist, fängt man dann nicht mal an zu googeln, ob da etwas dran sein könnte? Versucht man dann nicht mal, die Aussagen gegenzuchecken? Z.B. die Aussage "EIKE ist ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern". Die Wirklichkeit sieht so aus, dass EIKE eine Art Briefkastenverein ist, wo einige wenige fast die ganze Arbeit machen. Von wachsender Zahl kann nicht die Rede sein, es sind immer dieselben, die sich dort zu Wort melden. Eher springen einige ab, weil das Gerede von der Treibhauslüge selbst denen zu strange ist.

    Das setzt sich dann in vielen weiteren Punkten fort. Herr Limburg meint, man könne in der Wissenschaft politisch argumentieren. Er glaubt, in der Wissenschaft argumentiert man genauso wie Politiker im Bundestag, man lässt alles was gegen die eigene These spricht, unter dem Tisch fallen. Herr Limburg arbeitet mit dem Stilmittel der Übertreibung und ist fast natürlich, dass "normale" Menschen das irgendwann nur noch abschreckend finden. Ich kann da nur den Rat geben, machen Sie immer den Faktencheck und glauben Sie nicht alles, was andere sagen. Selbst nicht, was ich sage. ;) Das wäre echter Skeptizismus.

    @Sylke Mayr, er mag keine Ahnung von Meteorologie haben, trotzdem schafft er es, alle anderen Klimaskeptiker für sich zu instrumentalisieren und die lassen sich das gefallen. Bravo.

  • Frank Damköhler

    Als Antwort auf: S.Hader Melden

    Ich stimme Ihnen weitestgehend zu.

    Ich trenne eben sauber die Frage, wie man die Energieversorgung der nächsten 20 Jahre auf bezahlbaren Weg löst, von der Frage, ob es einen "Klimawandel" gibt oder nicht oder welches Ausmaß er hat.

    Argumentativ kann man bei mir mit "Es gibt keinen Klimawandel - also brauchen wir den erneuerbaren Mist nicht" jedenfalls keinen Blumentopf gewinnen.

    Und als vor ca. einem Jahr die ersten Kontakte zu E.I.K.E in Berlin "genüpft" wurden, habe ich mich - nachdem ich mich durch deren Webseite geklickt habe - entschieden dagegen ausgesprochen, die "Energiepolitik" der Afd durch diese Organisation bestimmen zu lassen.

    Man wäre ja "dumm" - egal, ob sich das Klima nun wandelt oder nicht, auf Solaranlagen oder Windräder an den Stellen zu verzichten, wo sie nunmal inzwischen durchaus kostengünstiger sind als konventionelle - und speziell im Bereich des direkt vor Ort erzeugten, und auch direkt benötigten Stroms KANN - bei entsprechendem Angleich von Erzeugung und Verbrauch natürlich - das ganze dann wesentlich billiger sein, als irgendwelche abgelegenen Einzelverbraucher oder Kleinstdörfchen über einen eigenen Netzzugang an ein Gas- oder Kohlekraftwerk anzuschließen.

    Und genau an der Stelle ist mir E.I.K.E. schlichtweg zu "verbohrt" - wie die Gegenseite allerdings genauso. ;)

  • S.Hader

    Als Antwort auf: Frank Damköhler Melden

    Hallo Frank Damköhler, ich finde es gut, dass Sie zwischen der wissenschaftlichen Betrachtungsweise über den Klimawandel und der Frage, was man politisch mit der Energiewende macht, deutlich trennen. Das fehlt sehr häufig in derartigen Diskussionen. Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen kann man (leider) nicht zu 100% glasklar politisches Handeln festlegen. Aber zumindest kann die Wissenschaft darauf hinweisen, in welche Probleme wie in den kommenden 1-2 Generationen wahrscheinlich reinlaufen werden.

    Wenn EIKE wenigstens in der Lage wäre, eigene Konzepte für die Energienutzung der kommenden 20 Jahre vorzustellen, nicht nur beim Strom, sondern auch bei der Mobilität und Raumheizung, dann könnte man zumindest darüber ernsthaft diskutieren. Aber wie Sie schon selbst sagen, kommt da oft nur ein "weiter so" nach dem Motto, früher war alles besser, insbesondere die Strompreise.

    P.S.: Noch als Randbemerkung zum "Atmosphäreneffekt" von Herrn Limburg. Er behauptet "Dass auch der sich in der Realität nicht auffinden lässt, ist nun mal das dicke Problem der Treibhausjünger". Das Lustige ist, die physikalische Korrektheit dieses Atmosphäreneffekt wird quasi vom gesamten "wissenschaftlichen Beirat" von EIKE bestätigt und nicht wirklich angezweifelt. Mit anderen Worten, Herrn Limburg ist völlig egal was seine hauseigenen Wissenschaftler sagen und tut so, als wenn das mit dem Atmosphäreneffekt gar nicht so klar wäre und ggf. der Anstieg des CO2-Gehalts auch gar nicht vom Menschen käme. Er tingelt also mit eigenen Vorstellungen der Physik durch die Lande, wo selbst den seriösen Klimaskeptikern langsam die Hutschnur hochgeht.

  • Michael Limburg

    Melden

    Lieber Herr Damköhler, danke, dass Sie sich die Mühe gemacht habe diesen Bericht zu schreiben. Doch da haben Sie -gleich zu Anfang meines Vortrags- etwas gründlich missverstanden. Ich habe versucht anhand des Versuchs von Wood klarzumachen, dass der sogenannte Treibhauseffekt, mit der Physik, die die Erwärmung im Treibhaus steuert, nichts zu tun hat. Und deswegen falsch sei- ein Marketingtrick habe ich ihn genannt- und habe stattdessen auf einen "Atmosphäreneffekt" verwiesen, wie er z.B. heißen könnte. Dass auch der sich in der Realität nicht auffinden lässt, ist nun mal das dicke Problem der Treibhausjünger, und führte mich zu meiner logischen Schlussfolgerung, auf der letzten Folie zu diesem Thema, dass dieser Effekt entweder zu klein ist und von natürlichen Vorgängen überdeckt wird, oder nicht existiert. Worüber sich trefflich streiten lässt - auch bei EIKE - war meine letzte Bemerkung zu diesem Thema.
    Auch habe ich niemals behauptet es gäbe keinen Klimawandel. Nur der behauptete anthropogene Anteil daran, lässt sich partout, außer in dafür konstruierten Modellen, nirgends in der Realität finden. Auch das hatte ich belegt.
    Auch meine Entgegnung zum Fracking war anders, als Sie es hier beschreiben. Ich sagte wörtlich, dass ich zu diesem Thema völlig andere Informationen, als der dann rausstürmende Zuhörer, hätte. Mehr nicht.

  • Frank Damköhler

    Als Antwort auf: Michael Limburg Melden

    Der Bericht ist nicht von mir - ich bin gegen 20:15 gegangen - sondern von einem anderen Mitglied. Meine persönliche Meinung habe ich in einem anderen Kommentar hier geschrieben.

    Ich bin auch durchaus der Meinung, dass der "Klimawandel" als Angstbegriff von interessierter Seite genutzt wird/wurde, um - speziell den Solarausbau - durchzupeitschen. Und was wir davon haben, sehen wir ja jetzt. Das ganze Solartralala bringt nix - mit gerade mal 6% an der Gesamterzeugung (Strom), und aktuell wird uns der "Spass" 250 Mrd. kosten - selbst wenn wir heute sofort aussteigen würden. Wenn wir nicht aussteigen, kommen zu den weiter steigenden normalen Kosten wegen der Volatilität noch weitere Kosten für den notwendigen Speicher dazu - und die Ironie dabei - die zusätzlichen Speicherkosten wären wahrscheinlich höher, als wenn wir den überschüssigen Solarstrom einfach "wegschmeißen" würden ... :)

    So gesehen stimme ich in einigen Punkten mit Ihnen überein - in anderen aber nicht.

    Was ich übrigens für einen großen Fehler halte, ist, wenn man die erneuerbaren über einen Kamm schert.
    Wenn man sich die EINZELN betrachtet, bestehen zwischen Solaranlagen, Landwindrädern und Seewindrädern himmelweite Unterschiede, was die Stromherstellungskosten und die Speicherproblematik betrifft. Und zwischen Windanlagen generell und Solaranlagen auch noch einmal deutliche Unterschiede, was die Entwicklung der Volllaststunden betrifft - wodurch sich das Speicherproblem deutlich reduzieren lässt.

    Alles in allem: Sie sprechen meiner Meinung nach auf jeden Fall die richtigen Problemstellen an (teilweise) - ignorieren aber - genau wie die "andere Seite", dass es bei einigen dieser Probleme in den letzten Jahren Verbesserungen gegeben hat, bzw. einige sogar gelöst worden sind. Und in diesem Bereich, wo es offensichtliche Verbesserungen gibt und auch weiter geben wird, sind Sie mir dann zu schnell beim "unter den Teppich kehren" ... ;

  • A.W.Kläring

    Melden

    Sehr geehrter Herr Limburg,hier ist die Autorin dieses Berichts.Alles was ich schrieb,empfand und verstand ich so wie hier dargestellt.Falls ich etwas falsch verstand,müssen Sie sich wohl Gedanken machen,ob Sie das von Ihnen zu vermitteln Gewünschte schlicht anders formulieren müssen.Fakt ist,Sie sagten,wir können nur weitermachen wie bisher.Und unser Mitglied verließ den Raum aus einem guten Grund: Der von Ihnen vertretene Standpunkt lässt keinerlei Diskussion zu.Jedenfalls nicht von Ihnen.Mir ist egal ob Sie ein Lobbyist sind oder nicht: Sie sind auf dem Holzweg.Sie können gut argumentieren und Ihre Argumentationen in schlüssige Worte verpacken,aber ich bin anderer Meinung. Und die werden Sie trotz in wissenschaftlicher Worte verpackter Gegenargumentation nicht ändern.Da ich Erziehung genoss wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. M.f.G A.W.Kläring

  • A.W.Kläring

    Melden

    Ach,und noch ein Wort an S.Hader:Beim Schreiben habe ich nur Zitate der entsprechenden Internetseiten benutzt.Und ich habe bewusst die Internetseiten angegeben damit sich jeder selbst eine Meinung bilden kann.Ich wollte da keine tiefer gehende Wertung einfließen lassen,da sowieso meine persönliche Meinung schon so stark da mit einfloss.Was ich auch noch vergaß zu erwähnen,dass Herr Limburg den Umstand von Umsiedlung zwecks Braunkohleabbau in Relation zu Immobilienwertverlust bei Bau von Windkraftanlage/n (in der Nähe der Immobilie)setzte.Hierbei wurde wurde klar,dass Herr Limburg den entstehenden Schaden bei der (Zwangs!)Umsiedlung von Menschen als wesentlich geringer ansieht,als de Bau einer Windkraftanlage in der Nähe einer Immobilie.Ich halte diesen Vergleich an sich für moralisch verwerflich, da ich der Meinung bin,das finanzielle Ausgleichszahlungen zwar schön und gut sind,aber nichts an dem Fakt ändern,dass diese Menschen ihr Zuhause verlieren.

  • Gerd Taddicken

    Melden

    Moin von der Nordseeküste!

    Ich (AfD-Mitglied) befasse mich seit ca. 1976 autodidaktisch mit dem Thema Energie und befürworte einen langsameren Wechsel. Andererseits war ich froh, dass das Kernkraftwerk Unterweser (Luftlinie ca sechs Kilometer von uns entfernt) 2011 abgeschaltet wurde.

    E.I.K.E. ist mir schon länger suspekt.

    Interessante Kommentare ansonsten hier - hoffe auf weitere Kontakte.

    Viele Grüße aus Nordenham

    Gerd Taddicken

    +++

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