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Fr. Nahles und ihre etwas dubiosen Zahlen

09.02.2015 - 12:30, AfD-OPR

Frisch aus dem Hause der Arbeitsministerin Fr. Nahles (SPD), macht eine Studie die Runde, die in altbekannter Manier für die Zuwanderung trommelt.

Dass sie es macht, ist dabei nicht weiter überraschend.

Verblüffen tut dabei mehr die althergebrachte Methode, mit welcher Frechheit sich inzwischen völlig überholter "Ausgangszahlen" bedient wird - um damit dann doch irgendwie zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Und wioe wohl gewünscht, lauten die "Schlagzeilen " der Medien dann auch etwa so wie beim Tagesspiegel: Deutschland verliert 900 000 Arbeitskräfte

Die Methode an sich ist sicherlich nicht neu - so wurde ja auch jahrelang das Gespenst des Aussterbens der Deutschen an die Wand gemalt, inklusive Zusammenbruch des Arbeitsmarktes, inklusive Rentnerschwemme, wenn wir nicht mehr, NOCH mehr, noch VIEL mehr Zuwanderung ermöglichen. Das ganze zusammengerührt aus den demografischen Daten von 2005, und garniert mit einer bereits seit 2009 von der Wirklichkeit längst überholten Zahl von lediglich 100.000 Zuwanderern pro Jahr.

Die jetzige "Studie" rechnet immerhin schon mit Zahlen von 2010/2011 - also mit einer jährlichen Zuwanderung von 210.000 bzw. 300.000. Allerdings kommt dabei dann - notgedrungen - genau der gleiche Unfug raus - da auch das längst überholt ist.

Wenn man sich die Zahlen der Zuwanderung der letzten 5 Jahre anguckt (und dabei berücksichtigt, dass die stark antsteigende Asylbewerberzahl darin im Normalfall nicht enthalten ist)

2010: 128.000
2011: 279.000
2012: 369.000
2013: 429.000
2014: 475.000

Wer an DER Stelle in verantwortlicher Position eine "aktuelle" Studie präsentiert, die die Erfordernisse des Arbeitsmarktes bis 2030 untersuchen soll, und dabei auf diese inzwischen längst überholten Ausgangszahlen von 200.000 bis 300.000 zurückgreift - an denen sich dann ja der ganze Rest der Studie ausrichtet - hat entweder nicht alle Latten im Zaun, oder weiß im Gegenteil ganz genau, warum er da so gemacht hat.

 Erinnert einen irgendwie an die Zahl von 4 Mill. Muslimen in Deutschland, die so gerne immer und überall in der Öffentlichkeit genutzt wird. DIE stammt aber dummerweise aus einer Studie von 2008. Und keiner, der seine 5 Sinne beieinander hat, kann ernsthaft glauben, dass die 6 Jahre später auch nur noch ansatzweise hinkommt.

Eine der Schlussfolgerungen der Arbeitsmarktstudie allerdings ist wieder höchst trivial - allerdings auch höchst interessant, wenn man sich an die heftigen Reaktionen - auch der SPD - auf die fast exakte Aussage von Fr. Petry zu einem "Leitbild 3-Kind-Familie" erinnert, bzw. an die entsprechende Forderung im Landtagswahlprogramm Sachsen.

Die Studie "fordert" nämlich:

"Erst wenn die Zwei- oder Drei-Kind-Familie zum Leitbild wird, kann der Umschwung bei den Geburtenziffern gelingen."

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